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Die `!Connection Machine`! war eine Baureihe von `F33f`_`[Parallelrechnern`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Parallelrechner]`_`f, die von `F33f`_`[1983`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=1983]`_`f bis `F33f`_`[1991`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=1991]`_`f von dem amerikanischen Unternehmen `F33f`_`[Thinking Machines`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Thinking_Machines]`_`f (dt. denkende Maschinen) hergestellt wurde.
>>Contents
• `F0af`_`[Entstehung`#entstehung]`_`f
• `F0af`_`[Bauweise und Varianten`#bauweise-und-varianten]`_`f
• `F0af`_`[Design`#design]`_`f
• `F0af`_`[Literatur`#literatur]`_`f
• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f
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>>Entstehung
Das Konzept der `*Connection Machine`* stammt von `F33f`_`[Danny Hillis`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=W._Daniel_Hillis]`_`f vom `F33f`_`[Massachusetts Institute of Technology`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Massachusetts_Institute_of_Technology]`_`f (MIT). Zusammen mit Sheryl Handler gründete er 1983 das Unternehmen `*Thinking Machines`*, die Entwicklung der Rechner wurde durch Venture-Kapital und das amerikanische Verteidigungsministerium (`F33f`_`[DARPA`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Defense_Advanced_Research_Projects_Agency]`_`f) finanziert und später durch das Programm `*High Performance Computing and Communication`* (HPCC) gefördert. Im August 1993 musste `*Thinking Machines`* Insolvenz nach `F33f`_`[Chapter 11`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Chapter_11]`_`f anmelden.
>>Bauweise und Varianten
Die erste `*Connection Machine`* war ein massiv paralleles System mit bis zu 65536 1-Bit `F33f`_`[Prozessoren`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Prozessor]`_`f. Jeder Prozessor konnte mit 20 anderen über ein `F33f`_`[Hypercube`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Hyperwürfel]`_`f-Verbindungsnetzwerk direkt kommunizieren. Die Prozessorknoten verfügten über eigenen Hauptspeicher und arbeiteten zunächst nach dem `F33f`_`[SIMD`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Single_Instruction_Multiple_Data]`_`f-Prinzip.
Die CM-1 (1983) war vorwiegend zur Lösung von Problemen aus dem Bereich der `F33f`_`[Künstlichen Intelligenz`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Künstliche_Intelligenz]`_`f konzipiert. Deswegen wurde `**Lisp`* (auch `*Star Lisp`*, eine parallele Erweiterung von `F33f`_`[Common Lisp`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Common_Lisp]`_`f) zur Programmierung verwendet. Mit der CM-2 (1987) wurde die Connection Machine auch für numerische Verfahren interessant, je 32 Prozessorknoten teilten sich einen Koprozessor (Weitek 3132), als Interface zu diesem kam ein sogenannter `*SPRINT`*-Chip zum Einsatz, welcher u. a. die Fähigkeit hatte, aus den 32 1-Bit-Prozessorknoten eine 32-Bit-Zahl zu generieren.`:cite-ref-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-1]`_`f] Zusammen erbrachten die Prozessorknoten eine Leistung bis neun (theoretisch 20) G`F33f`_`[FLOP`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=FLOP]`_`f (zum Vergleich, ein normaler PC mit einem Pentium-4-Prozessor bei einer Taktfrequenz von drei Gigahertz kann nach Angaben von IBM etwa sechs GFLOPS erreichen). Die CM-2a war eine kleinere Variante mit 4096 bzw. 8192 Prozessoren, die CM-200 war eine Weiterentwicklung der CM-2. Außerdem konnte mit der Einführung der CM-2 diese auch über C* (eine parallele Erweiterung von `F33f`_`[C`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=C_(Programmiersprache)]`_`f) und CM `F33f`_`[Fortran`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Fortran]`_`f programmiert werden.
Ein Wechsel der Rechnerarchitektur in Richtung `F33f`_`[MIMD`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Multiple-Instruction_Multiple-Data]`_`f erfolgte dann 1991 mit der CM-5. Sie bestand aus einem `F33f`_`[Fat-Tree`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Fat_Tree]`_`f-Verbindungsnetzwerk von `F33f`_`[SPARC`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Sun_SPARC]`_`f-Prozessoren. Bei der CM-5E wurden die SPARC-V7-Prozessoren schließlich durch `F33f`_`[SuperSPARC`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=SuperSPARC]`_`f-Prozessoren ersetzt.
Während Connection Machines über Frontend-Computer (`F33f`_`[Symbolics`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Symbolics]`_`f, `F33f`_`[VAX`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Virtual_Address_eXtension]`_`f und später auch `F33f`_`[SPARCstations`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=SPARCstation]`_`f) genutzt wurden, war CM-5 die erste Connection Machine, auf der auch ein eigenes `F33f`_`[Betriebssystem`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Betriebssystem]`_`f, genannt `*CMost`*, lief, welches auf SunOS basierte, dieses wurde jedoch nur auf Kontrollprozessoren eingesetzt, welche Benutzer Logins und Netzwerkservices bereitstellten. Auf den einzelnen Prozessorelementen lief ein kleines `F33f`_`[Mikrokernel`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Mikrokern]`_`f-Betriebssystem, das beim Start aus einem `F33f`_`[ROM`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Festwertspeicher]`_`f geladen wurde und Basisfunktionen zum Annehmen und Ausführen von Jobs bereitstellte.`:cite-ref-2[`F5bf`_`[2`#cite-note-2]`_`f]
>>Design
Die `*Connection Machine`* fiel auch durch ihr Design auf. Das Gehäuse war ein großer Block, meist würfelförmig. An der Vorderseite befanden sich Gruppen von roten `F33f`_`[Leuchtdioden`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Leuchtdiode]`_`f; für jeden Prozessor stand eine Leuchtdiode. Das Blinken der Leuchtdioden signalisierte die Aktivität der einzelnen Prozessorknoten. Eine CM-5 sieht man im Film `*`F33f`_`[Jurassic Park`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Jurassic_Park]`_`f`* (1993).
>>Literatur
• W. Daniel Hillis: `*The Connection Machine.`* 1985 (MIT Press Series in Artificial Intelligence) ISBN 0-262-08157-1
>>Einzelnachweise
`:cite-note-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-1]`_`f Arthur Trew und Greg Wilson: `*Past, Present, Parallel: A Survey of Available Parallel Computing Systems.`* 1991, S. 38–40 ISBN 0-387-19664-1
`:cite-note-2`!2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-2]`_`f Connection Machine CM-5 Technical Summary, 1993, S. 37–43
>>Weblinks
• `*Richard Feynman and The Connection Machine`* Danny Hillis spricht über `F33f`_`[Richard Feynman`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Richard_Feynman]`_`f und die Connection Machine. `F33f`_`[YouTube`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=YouTube]`_`f-Video vom Januar 2011 (6′55″, englisch).
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